Tempelritter in Ostwestfalen

Weiße Umhänge mit roten Tatzen-Kreuz über den schwarzen Anzügen, ausgestattet mit den Ordens Insignien, so zogen die Ritter des Vereins: Freie Templer zu Tomar e.V. am Samstag den 10.08 2013 zur Investiturfeier in die Burg Sternberg ein. Unter uns 3 Anwärter für die Aufnahme.

Liebe Freunde des Templerordens, Liebe Brüder im Geiste…
die Situation um den Templerorden ist manchmal verwirrend. Unzählige Gruppierungen verschiedenster Couleur beanspruchen für sich, die wahren Templer der Neuzeit zu sein. Doch schaut man einmal genauer hinter die glänzenden Fassaden, ist nicht mehr viel (religiös-spirituelle) Substanz zu finden.

Einige meiner jetzigen Weggefährten befanden sich – so wie auch ich – eine zeitlang auf der Suche nach “den Tempelrittern” und viele von uns wurden gnadenlos enttäuscht.

Dann wurden wir zu Findern, denn wir hatten erkannt, dass unsere Vorstellung von einem idealen Tempelritterorden nur durch uns selber realisiert werden kann.

Burg Sternberg im Zeichen des Templer-Kreuzes

Wir trennten die Spreu vom Weizen und verfolgen seither, jegliche Grenzen überwindend und in sehr enger Anlehnung an die alte Ordensregel, die von unserem geistigen Vater und Protektor Bernhard von Clairvaux geschrieben wurden – wie unsere Brüder des alten Ordens, die ja die ersten “Global Player” waren – von nun an die gleichen Ziele, die in unseren Statuten festgeschrieben sind.

Durch den Weg der Kontemplation wissen wir heute, dass wir die Gesuchten sind.

Wir sind heute Teil eines Ordens mit einer glanzvollen Ordensgeschichte, die mit der Verfolgung 1307 und dem nachfolgenden Prozess gewiss kein Ende fand.

Wir bemühen uns heute in brüderlichem Geist Brücken zu bauen und die Templerritter mit
der richtigen christlichen Gesinnung wieder zu vereinen.

Wir kämpfen für die Rehabilitierung des alten Ordens und für die Anerkennung unseres heutigen Ordens, um die ruhmvollen Leistungen zum Wohle der Menschheit in vielen Lebensbereichen fortzuführen und weiterzuentwickeln.

Aus diesem Grunde stelle ich Ihnen nachfolgend unsere Kurz-Chronik und die groben Strukturen unserer Gemeinschaft vor und lade Sie gerne dazu ein, sich selbst ein Bild von uns zu machen. Natürlich sind die Möglichkeiten in diesem Medium begrenzt und so freuen wir uns auf Ihre weiteren persönlichen Fragen und Anregungen.

euer Seneschall Meinolf